Optimierungspartner
Dr.-Ing. Axel Härtl
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Chemieunternehmen: Absenkung Nebenreaktionen

Ausgangspunkt:
Die Qualität des Endproduktes war aufgrund eines hohen Anteils von störenden Nebenprodukten unzureichend. In der Konsequenz musste der Durchsatz der Produktionsanlage gesenkt werden, um die Spezifikationen noch erreichen zu können. Durch eine Veränderung der Einstellungen der Produktionsanlage sollten die Nebenreaktionen minimiert werden.

Aufgrund der Komplexität der Produktionsprozesse konnte intern keine Verbesserung erreicht werden. Es bestanden auch unterschiedliche Hypothesen bzgl. der Zusammenhänge zwischen Anlagenparametern und den Wirkungen.


Probleme:
hoher Anteil von Nebenprodukten
verminderter Durchsatz
hohe Kosten
keine gemeinsam akzeptierte Hypothese bzgl. der Zusammenhänge
unsicheres Messverfahren


Projektidee:
Prüfung und ggf. Verbesserung des Messverfahrens, um die erwarteten Reduzierungen detektieren zu können.

Überprüfung einzelner Hypothesen bzgl. der Zusammenhänge in der Anlage mittels einer experimentellen Versuchsreihe. Zum Einsatz sollten geeignete mathematische Verfahren kommen.


Umsetzung:
Zunächst wurde das Messverfahren überprüft und verbessert. Dazu wurde der Prüfprozess analysiert und in der Praxis beobachtet. 

Das Messverfahren zeigte einen hohen Grad an Abhängigkeit von der durchführenden Person. Durch subjektive Einflüsse, Erfahrung, Sorgfalt und Motivation des Prüfers ergaben sich unzulässig hohe Schwankungen in den Messergebnissen. Daher wurde das Verfahren modifiziert und eine Schulung der Mitarbeiter durchgeführt.

In Workshops mit der technischen Leitung sowie Verfahrensentwicklern wurden Hypothesen bzgl. der chemisch-technischen Abläufe in der Anlage aufgestellt. Auf Grundlage dieser Annahmen wurden Versuche mittels Design of Experiments (statistische Versuchsplanung) konzipiert und durchgeführt.

Mittels der Versuchsergebnisse konnten einige Hypothesen bestätigt werden. Somit wurden eindeutige Hinweise gewonnen, wie die Anlage besser gefahren werden kann.


Ergebnis:
Das Unternehmen verfügt nun über ein stabileres Prüfverfahren für die Produktqualität. Dieses ist die notwendige Voraussetzung für die weitere Entwicklung.

Durch die Analyse bereits zu Projektstart vorhandener Produktionsdaten konnten einige Annahmen der Betriebsmannschaft widerlegt und korrigiert werden. Die in den Workshops erarbeiteten Hypothesen wurden experimentell verifiziert. Der Kenntnisstand bei allen Beteiligten hat sich deutlich erhöht.

Durch die Ergebnisse der Projektarbeit produziert die Anlage heute ein Produkt mit besserer Qualität und konnte im Durchsatz signifikant gesteigert werden.

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